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[infowar.de] BMI Artikel: Schutz kritischer Infrastrukturen (Fassung vom 23. Juni 2004)



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Date: Thu, 24 Jun 2004 17:41:36 +0200 (CEST)
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To: René Denzer <da -
 denzaman -!
- gmx -
 de>
Subject: BMI Artikel: Schutz kritischer Infrastrukturen (Fassung vom 23.
Juni 2004)


-- 
René Denzer
1. Vorsitzender AGIPS e.V.
Düsseldorfer Str. 6
51145 Köln
Tel.: 02203/921554
Mobil: 0171/1747191
eMail: vorstand -!
- agips -
 org
URL: www.agips.org

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Artikel 
Veröffentlicht am 6. Oktober 2003 

Themen: Innere Sicherheit, Terrorismus 
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BMI Artikel: Schutz kritischer
Infrastrukturen (Fassung vom 23. Juni 2004) 
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Moderne Gesellschaften sind auf eine zuverlässige Infrastruktur angewiesen.
Störungen und Ausfälle beispielsweise in der Energieversorgung oder in den
Bereichen der Mobilität, Kommunikation und des Notfall- und Rettungswesens
können erhebliche volkswirtschaftliche Schäden nach sich ziehen und weite
Teile der Bevölkerung unmittelbar betreffen. Der Schutz von Einrichtungen
mitwichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall
oderBeeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche
Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen
eintreten würden, ist daher eine wichtige Aufgabe vorsorgender
Sicherheitspolitik.
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Moderne Gesellschaften sind auf eine zuverlässige Infrastruktur angewiesen.
Störungen und Ausfälle beispielsweise in der Energieversorgung oder in den
Bereichen der Mobilität, Kommunikation und des Notfall- und Rettungswesens
können erhebliche volkswirtschaftliche Schäden nach sich ziehen und weite
Teile der Bevölkerung unmittelbar betreffen. Der Schutz von Einrichtungen
mitwichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall
oderBeeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche
Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen
eintreten würden, ist daher eine wichtige Aufgabe vorsorgender
Sicherheitspolitik. 

Die Anschläge in New York und Washington am 11. September 2001 und in Madrid 
am 11. März 2004 haben in besonderem Maße die Verletzlichkeit offener
Gesellschaften gezeigt. Moderne Infrastruktursysteme können sowohl zum
Anschlagsziel werden als auch als Mittel zum Anschlag missbraucht werden.
Infrastrukturen sind aber nicht nur durch terroristische Anschläge
gefährdet,sondern auch durch Naturkatastrophen, besonders schwere
Unglücksfälle, Betriebsstörungen oder Systemfehler. Dies gilt für den
Bereichder konventionellen also physikalischen Gefährdungen, in zunehmendem
Maße aber auch für die Informations- und Kommunikationstechnologie. Die
Abwendung dieser Gefahren erfordert gemeinsame Schutzkonzepte von Staat und
Betreibern der Infrastruktureinrichtungen. Die Bundesregierung hat hierzu
zahlreiche Maßnahmen getroffen. 

Das Bundeskriminalamt[1] steht mit den Betreibern der
Infrastruktureinrichtungen in einem engen Informationsaustausch über die
Gefährdungsbewertung. Über konkrete Gefährdungshinweise zu einzelnen
Objektenwerden die Betreiber informiert und die Sicherheitsmaßnahmen
entsprechend verstärkt. Im Bereich der Luftsicherheit, der Seesicherheit und
der Bahn sind zum Beispiel in eigenen Rahmenplänen bzw. Vereinbarungen
zwischen den Sicherheitsbehörden und den Betreibern detaillierte Absprachen
über die Informationswege und einzuleitende Schutzmaßnahmen bei
Veränderungender Gefährdungslage festgelegt. 

Die Informations- und Kommunikationssysteme sind wichtige "Nervenstränge"
derWirtschaft und Verwaltung in unserer Informationsgesellschaft. Die Innere
Sicherheit und damit der Schutz kritischer Infrastrukturen sind heute
untrennbar mit sicheren IT-Systemen verbunden. Das Bundesamt für Sicherheit
in der Informationstechnik (BSI)[2] ist daher seit 1998 zum zentralen
IT-Sicherheitsdienstleister der Bundesregierung ausgebaut worden. Basierend
auf prozess-orientierten Studien zur Situation der kritischen
Infrastrukturenin Deutschland im Hinblick auf der IT-Abhängigkeit befindet
sich das BSI in einem engen Dialog mit den Trägern Kritischer
Infrastrukturen. Darüber hinaus reichen die Maßnahmen des BSI, für das der
Schutz kritischer Infrastrukturen ein Schwerpunktthema ist, über
Sensibilisierungsmaßnahmen, konkrete Angebote (z. B. das
IT-Grundschutzhandbuch), die Entwicklung und Evaluierung von Kryptoprodukten
bis hin zum Betrieb eines Lagezentrums für IT-Sicherheitsnotfälle im Rahmen
des CERT-Bund (CERT= Computer Emergency Response Team). 

Seit dem 1. Mai 2004 besteht das zum Geschäftsbereich des
Bundesinnenministeriums gehörende neue  Bundesamt für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe (BBK)[3]. Innerhalb eines eigens aufgebauten
Kompetenzzentrums wird dort intensiv an umfassenden Schutzkonzepten auf dem
Gebiet der kritischen Infrastrukturen gearbeitet. Zu dessen konzeptionellen
Aufgaben gehören u. a. Gefährdungs- und Risikoanalysen, wissenschaftliche
Studien, Notfallvorsorge- und Notfallmaßnahmepläne sowie Masterpläne für die
Überbrückung von Kapazitätsausfällen. Neben dem baulichen Schutz kritischer
Infrastruktureinrichtungen sowie dem Kulturgutschutz stehen die
Gewährleistung eines effektiven Zivil- und Katastrophenschutzes, die
Sicherung der Trinkwasser- und Lebensmittelversorgung, der Gesundheitsschutz
und die Aufrechterhaltung von Staats-, Regierungs- und anderen wichtigen
Verwaltungsfunktionen im Vordergrund. 

Durch die flächendeckende Präsenz und das breit gefächerte technische
Hilfsangebot kann dieBundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)[4] bei fast
allen Störungen der kritischen Infrastruktur eingesetzt werden. Im
Vordergrund stehen dabei planerische Vorsorgemaßnahmen zur operativen
Gefahrenabwehr und die Aufstellung von Einheiten zur Beseitigung von
Störungen bei der Energie- und Trinkwasserversorgung und den Entsorgungs-, 
Kommunikations- und Sicherheitsinfrastrukturen. Im Bereich seiner
Kernkompetenzen (Energie- und Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung)
hat das THW Vereinbarungen mit Behörden und Unternehmen geschlossen. Der
Einsatz der THW-Einheiten erfolgt in modularer Weise und kann den jeweiligen
Erfordernissen flexibel angepasst werden. Das Angebot, Fachberater des THW
indie Leitungs- und Koordinierungseinrichtungen zu integrieren, rundet die
Aktivitäten des THW ab. Dabei wird auch die Führungsstruktur und
Einsatztaktik des THW mit den Leitungs- und Koordinierungseinrichtungen
abgestimmt. 


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