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Re: [infowar.de] (Fwd) 47 Frauen für Anschläge geworben?



Hallo!

Ich weiß jetzt nicht, ob die Website Mucadele http://mk.mucadele.com/index.php die Betreffende ist (könnte aber gut möglich sein, wenn laut Pan Amp "Mucadele" im Wortlaut mit auftaucht), sie scheint jedoch in Deutschland beliebt zu sein, wenn man Internet-Haganah.co.il glaubt.

Wenn jmd. übrigens abgesehen von Internet-Haganah eine weitere Webseite kennt, oder einen ftp-Server, mit aktuellen Inhalten (Videos etc.), dann wäre ich über eine Mitteilung sehr dankbar.

Die Frage Dir ich mir momentan stelle, und die wohl auch das größte Problem umschreibt, ist was die zugrundeliegenden Mechanismen sind, die Personen nicht-arabischer Herkunft dazu veranlassen, zum Islam zu konvertieren und gegebenenfalls aktiv am Jihad zu partizipieren.

Beste,

John


------- Weitergeleitete Nachricht / Forwarded message -------
Datum:   	Thu, 1 Jun 2006 10:32:17 +0300

(01.06.2006)

47 Frauen für Anschläge geworben?

Islamisten riefen in Internet-Chatroom zu Attentaten auf / Zwei
Drittel der Interessierten aus Deutschland

Von Frank Jansen


Berlin Der Fall der drei deutschen Frauen, die als
Selbstmordattentäterinnen in den Irak und nach Pakistan reisen
wollten, scheint eine größere Dimension anzunehmen. Nach
Informationen des Tagesspiegels sollten im Internet über eine
türkischsprachige Homepage offenbar bis zu 47 Frauen islamischen
Glaubens für Anschläge geworben werden. Etwa zwei Drittel der Frauen
stammten aus Deutschland, die anderen kamen aus Belgien und Dänemark.
Unter den zum Islam konvertierten Frauen befanden sich die drei, von
denen jetzt die Rede ist: die Berlinerin Sonja B., die sich mit ihrem
Kind vermutlich im Irak opfern wollte, und zwei Frauen aus Bayern.
Kommuniziert wurde in einem nur für Eingeweihte zugänglichen Chatroom
- auf Türkisch, Deutsch und Englisch. Dies hat das Hamburger
Unternehmen Pan Amp AG recherchiert, das auf Internet-Sicherheit
spezialisiert ist und Material über die Homepage an einen US-
Geheimdienst weitergab. Unterdessen hat das Berliner
Landeskriminalamt Ermittlungen gegen Sonja B. bestätigt.

In dem inzwischen geschlossenen Chatroom soll sich an der Agitation
zu Selbstmordattentaten auch die Belgierin Muriel Degauque beteiligt
haben. Degauque gab dann auf grausige Weise ein Vorbild ab. Die 38-
Jährige reiste im Herbst 2005 in den Irak und sprengte sich an einer
Straßensperre in Baakuba in die Luft.

Das Thema deutsche Selbstmordattentäterinnen löste am Mittwoch bei
mehreren Sicherheitsbehörden intensive Recherchen aus. Die Gefahr,
unauffällige deutsche Frauen könnten sich mit einem Sprengstoffgürtel
am Leib bei der Fußball-Weltmeisterschaft unter die Massen von Fans
mischen, gilt als absolutes Albtraumszenario. Hinzu kommt, dass Sonja
B. Kontakte zur kurdisch-irakischen Terrorgruppe Ansar al Islam
unterhielt. Die Gruppierung hat im Irak zahllose Anschläge verübt.
Sonja B. hatte Verbindungen zu Mitgliedern von Ansar al Islam in
Süddeutschland und Österreich, wie die Polizei herausfand.

Nach unbestätigten Informationen soll es in der Vergangenheit bei
Ermittlungen zu den Hintermännern der Homepage, in deren Chatroom
Frauen für Anschläge geworben worden sein sollen, zu Pannen gekommen
sein. Laut Pan Amp ist einer der Drahtzieher der Türke Alptekin G.
Der Mann ist Sicherheitsbehörden als mutmaßlicher Unterstützer von
Ansar al Islam bekannt. Die Homepage, in der das türkische Wort
„mucadele“ (Gegenwehr“) auftaucht, wurde außerdem über Server in
Deutschland verbreitet.

Die Betreiber der Homepage verfügen offenbar auch über enge
Verbindungen zu Al Qaida. Nach Recherchen von Pan Amp tauchte im
Herbst 2005 auf der Homepage eine Filmbotschaft von Aiman al Sawahiri
auf, des Stellvertreters von Osama bin Laden. Ein vom Tagesspiegel
gesichtetes Bild aus dem Sawahiri-Film weist eine erstaunlich gute
Qualität auf. Die spätere Ausstrahlung der Botschaft des Al-Qaida-
Vizechefs durch den arabischen Fernsehsender Al Dschasira ist
deutlich schlechter. Das bedeutet nach Recherchen von Pan Amp, dass
Server in Deutschland Originalmaterial von Al Qaida zur Verfügung
gestellt bekommen - bevor es dann als Videokopie weitergeleitet wird,
beispielsweise zum Sender Al Dschasira. Sollte das stimmen, läge ein
Indiz für eine direkte Verbindung von Al Qaida nach Deutschland vor.
Die vom Tagesspiegel befragten Sicherheitsexperten lehnen
Stellungnahmen ab - außer der, wie es einer formuliert: „Die ganze
Sache ist extrem heiß.“

Der Tagesspiegel
--- Ende der weitergeleiteten Nachricht / End of forwarded message ---

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